Samstag, 02. Juni 2018 15:00 Theater Bernburg

Oreste

HWV A11 (Deutsche Erstaufführung der Wiener Produktion)

Oreste

Opern-Pasticcio von G. F. Händel
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Regie: Kay Link
Ausstattung: Olga von Wahl
Licht: Franz Josef Tscheck
Solisten: Ray Chenez (Oreste), Viktorija Bakan (Ermione), Carolina Lippo (Ifigenia), Julian Henao Gonzalez (Pilade), Matteo Loi (Toante), Florian Köfler (Filotete), Gabriel Scheib (Un guardino)
Bach Consort Wien
Produktion des Theaters an der Wien in der Kammeroper
Aufführung in der italienischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln nach der Hallischen Händel-Ausgabe

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Tickets:
50, 40, 30 
20 € 
Hörplatz

Eine weitere Opernrarität findet Aufnahme ins Festspielprogramm: Händels selten gespieltes Opern-Pasticcio „Oreste“, das den bekannten Iphigenie-Stoff vertont. Das Junge Ensemble des Theaters an der Wien und das Bach Consort Wien widmen sich diesem Stoff musikalisch packend und szenisch höchst interessant. „Händel hat nämlich die Musik für das Libretto von Giovanni Gualberto Barlocci nicht neu komponiert, sondern aus eigenen Opern zusammengepflückt, mit einer Schlagseite zum rasanten Drive: Kantig und mit perkussiven Effekten gewürzt, fetzt das Bach Consort Wien unter Rubén Dubrovsky durch die Ritornelli, in beinahe jeder Arie müssen sich die Protagonisten in halsbrecherischen Koloraturen beweisen, was dem Jungen Ensemble des Theaters an der Wien auch bestens gelingt. Eine Musik der Gewalt, die von gefühlvollen Nummern wohltuend durchbrochen wird.“ (Wiener Zeitung, 8.03.2017)

Bach Consort Wien
Violine I Agnes Stradner, Milos Valent, Sofija Krsteska, Roswitha Dokalik
Violine II Silvia Iberer, Karol Gostynski, Tímea Hám
Viola Roswitha Haberl
Violoncello Edda Breit
Violone Roberto Sensi
Oboe Molly Marsh, Elisabeth Baumer
Fagott Katalin Sebella
Laute David Bergmüller
Cembalo Dimitry Bondarenko