Neugestaltung im Jubiläumsjahr 2009

Anlässlich des Jubiläumsjahres 2009 erhielt das Berliner Architekturbüro Gerhards & Glücker von der seit 2008 bestehenden Stiftung Händel-Haus den Auftrag, das Museum grundlegend neu zu gestalten. Pünktlich zum 250. Todestag des Komponisten eröffnete am 14. April 2009 die neue Dauerausstellung mit dem Titel „Händel – der Europäer“ ihre Pforten.

Die Konzeption der neuen Ausstellung folgt nicht mehr streng der Biographie, sondern arbeitet die nachhaltige Bedeutung Händels unter verschiedenen thematischen Aspekten heraus. Dazu beschränkt sie sich auf zumeist nur knappe Informationen. Für deren inhaltliche Korrektheit zeichneten die hauseigenen Musikwissenschaftlerinnen Konstanze Musketa und Christiane Rieche (Barth) verantwortlich.

Die Ausstellungsräume im Dachgeschoss thematisieren das Lebensumfeld Händels in Halle und die Händel-Pflege in der Stadt. Außerdem befindet sich hier eine „Schatzkammer“, in der in Spezialvitrinen wertvolle, originale Exponate der Musikgeschichte ausgestellt werden können. Im ersten Obergeschoss werden dem Besucher in neun Räumen mögliche Gründe für Händels erfolgreiche europäische Karriere sowie seine musikhistorische Bedeutung und anhaltende Popularität vermittelt.