St. Georgen-Kirche

St. Georgen-Kirche in Glaucha

In der Glauchaer Straße 77 war jahrhundertelang das Zentrum des Fleckens Glaucha, der späteren Amtsstadt. Seit dem 31. Oktober 1817 gehört Glaucha zu Halle. Die Glauchaer Kirche St. Georgen wurde erstmals 1121 urkundlich erwähnt. Ab 1231 wird sie Kirche des Zisterzienserinnenklosters Marienkammer. 1740 abgebrannt, erfolgte 1740-44 ein barocker Neubau auf griechischem Kreuz mit Turm an der Ostseite. August Hermann Francke war zwischen 1692 und 1715 Pfarrer der Glauchaer Kirche St. Georgen, an der 1522 bereits Thomas Müntzer als Kaplan gewirkt hatte. In den Zeiten politischen Wandels wurden Mahnwachen in der Georgenkirche abgehalten.

Glauchaer Straße 77
06108 Halle (Saale)