Montag, 14.12.2015

Weitere Digitalisierungen von Händel-Noten

Die Stiftung Händel-Haus hat einen weiteren Teilbestand ihrer Sammlung historischer Notendrucke digitalisiert und im Internet veröffentlicht. Insgesamt 144 Objekte wurden neu auf der Webseite der Stiftung Händel-Haus und über die Museumsplattform Museum-Digital Sachsen-Anhalt ins Internet gestellt, wo sie für Musikfreunde aus aller Welt frei zugänglich sind. Der digitalisierte Bestand gliedert sich in drei Gruppen. Der erste Komplex besteht aus 30 Händel-Ausgaben aus dem 18. Jahrhundert. Darunter befinden sich auch mehrere antiquarische Neuerwerbungen der vergangenen Jahre. Ein zweiter Teil ist ein Konvolut mit Einblattdrucken populärer Songs aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Konvolut besteht aus 106 Einzelobjekten. Dazu zählen Liedzettel mit Musikstücken von Georg Friedrich Händel und weiteren verschiedenen Komponisten. Eine dritte Gruppe beinhaltet acht handschriftliche Kopien von Händel-Werken aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert.

Zu den herausragenden Stücken gehören zum Beispiel der Erstdruck der Oper „Ottone“ aus dem Jahr 1723, frühe Ausgaben der Oratorien „Joseph and his Brethen“ (ca. 1785) und „Solomon“ (ca. 1787), die beide mit einem Händel-Porträt des Kupferstechers Jacobus Houbraken ausgestattet sind.

Eine erste größere Sammlung früher Händel-Notendrucke hat die Stiftung Händel-Haus im Jahr 2011 ins Internet gestellt. Das Angebot soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.



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