Im Jahre 1958 erhielt in den Mansarden der zweiten Etage des Händel-Hauses eine neue Musikinstrumenten-Ausstellung ihren Platz. Fast alle Exemplare der Sammlung wurden in Wandvitrinen auf engstem Raum systematisch nach Gattungen geordnet, mit Ausnahme der Hammerklaviere, die (allerdings nur knapp zur Hälfte des Bestandes) chronologisch ausgestellt wurden. Die restlichen Instrumente mußten in Magazinräumen untergebracht werden. Doch diese Exposition blieb eine Notlösung. Der Versuch des Angebotes von Tonbandführungen nach 1967 führte zu einer sprunghaft ansteigenden Nachfrage (vor allem bei Schulklassen), die auf Grund der räumlichen Enge nicht befriedigt werden konnte. Nachdem 1970 die obere Etage des Händel-Hauses wegen notwendiger Instandsetzungen ausgeräumt werden mußte, wurde eine Wiedereinrichtung in diesen Räumen nicht mehr erwogen. Dem Händel-Haus wurde daraufhin 1974 eine Etage eines repräsentativen Renaissancegebäudes am Markt, des sogenannten Marktschlößchens, zur Verfügung gestellt. Hier, in der 1975 eröffneten Ausstellung, wurden zunächst ein größerer Teil der Hammerflügel der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und nach 1980 auch ausgewählte Exemplare des übrigen Instrumentariums eingefügt.
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Die Glashalle im Neubau für die Musikinstrumenten-Ausstellung |


