Auch der seit 1984 in das Museum einbezogene Komplex von Nachbargebäuden hat ein ähnlich differenziertes Erscheinungsbild. Der von der Straße aus nicht sichtbare, direkt an den kleinen Innenhof des Händel-Hauses angrenzende Seitenflügel wird von einem interessanten Sichtfachwerk aus der Zeit der Renaissance geschmückt. Und auch das parallel zur Straße verlaufende Hauptgebäude, das nach seinem äußerlichen Eindruck aus dem frühen 18. Jahrhundert stammt, besitzt wertvolle historische Details, z. B. zwei Renaissance-Decken und eine relativ gut erhaltene „Bohlenstube". Wegen seiner vor allem gewerblichen Nutzung war dieses Gebäude bis in die jüngste Vergangenheit durch die unterschiedlichsten Um- und Ausbauten verunstaltet worden, die aber bei der letzten Rekonstruktion größtenteils wieder eliminiert werden konnten.


