Das Haus, in dem Georg Friedrich Händel geboren wurde, finden wir im Jahre 1558 erstmals mit seinem damaligen Besitzer Christoph Nopel (aus Naumburg) als sogenanntes „Ratslehen" in den Akten erwähnt. Die nachfolgenden Eigentümer waren dessen Sohn Hieronymus Nopel (seit 1571), Dr. jur. Johann Neigenfindt (seit 1595), Assessor beim Schöppenstuhl, und der herzogliche Kammerdiener Hans Georg Bley (seit etwa 1630). Von dessen Witwe Susanne, die das stattliche Gebäude Zum Gelben Hirschen seit 1654 allein bewohnte, erwarb es am 30. Juni 1666 der herzogliche Kammerdiener und Leibchirurg Georg Händel für 1310 Gulden.


