1558
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Das Haus und sein damaliger Bewohner Christoph Nopel wird erstmals in den Akten
erwähnt.
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1595
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Johann Neigenfindt, Assessor beim Schöppenstuhl, erwirbt das Anwesen für 1400
Gulden.
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1630
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Das mit dem Recht des Ausschanks ausländischer Weine verbundene Haus "Zum Gelben
Hirschen" gehört dem herzoglichen Kammerdiener Georg Bley.
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1666
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Das Gebäude geht für 1310 Gulden in den Besitz des herzoglichen Kammerdieners und
Leibchirurgen Georg Händel über.
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1685
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Am 23. Februar wird
Georg Friedrich Händel in dem stattlichen Eckhaus "Am Schlamm" geboren. Er lebt hier bis zu
seiner Abreise nach Hamburg 1703.
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1697
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Georg Friedrich Händels Vater stirbt und hinterläßt das Anwesen seiner Witwe und seinen
Kindern.
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1708
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Anläßlich der Vermählung von Händels Schwester Dorothea Sophia wird der nördliche Teil des
Grundstücks (heute Kleine Ulrichstraße 38, seit 1888 "Schützei" genannt) "separirt".
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1730
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Georg Friedrich Händels Mutter stirbt. Zu den Erben gehört Johanna Friederike Michaelsen, die
Tochter seiner Schwester Dorothea Sophia.
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1771 |
Nach dem Tode von Johanna Friederike, verehelichte Flörcke, heiratet deren zweite
Tochter, Dorothea Luise, den halleschen Ratsmeister Friedrich August Reichhelm. Dieser läßt das
Händel-Haus "wieder aufbauen, um es zu einem fortdauerndem Denkmal des berühmten Mannes zu weihen".
Die Vollendung dieses Planes scheitert jedoch an seinem "plötzlichen Tod".
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1783
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Das Haus wird mit einem Taxwert von 1885 Talern zur öffentlichen Versteigerung angeboten.
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1784
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Der Kaufmann Christian Friedrich Pohlmann kauft das Händelsche Haus. Er betreibt darin einen
Kolonial- und Materialwarenhandel.
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1817
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Friedrich Wilhelm Rüprecht übernimmt das Haus und die Materialwarenhandlung und erweitert das
Geschäft um eine Destillation, eine Tabakfabrik und eine Niederlage von Lackfabrikaten.
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1827
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Rüprecht erwirbt auch das Nachbargrundstück - eine der Ursachen für die späteren
Mißverständnisse und Streitigkeiten über das "richtige" Händel-Haus.
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1872
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Der Sohn Rüprechts verkauft das Händel-Haus an den Kaufmann Wilhelm Richard Fuß.
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1896
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Dieser veräußert es an das Bankhaus H. F. Lehmann weiter.
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1922
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Das Händel-Haus geht in den Besitz des Kaufmanns Heinrich Lifschütz über, obwohl sich der
Hallische Händel-Verein und der englische Händel-Forscher Newman Flower ebenfalls um den Ankauf
bemüht hatten.
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1932
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In dem Gebäude wird von einem gewissen Philipp ein Möbelhandel betrieben.
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1937
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Die Stadt Halle wird Eigentümer des Händel-Hauses und beginnt mit den Vorbereitungen der
Einrichtung eines "Musikmuseums der Stadt", indem sie Sammlungen anlegt und mit der Herausgabe
einer
Schriftenreihe des Händelhauses beginnt.
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1948
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Nach nur zweijähriger Bauzeit wird das wiederhergestellte und umgebaute Gebäude als Musikmuseum
der Stadt Halle eröffnet.
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1983
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Das Händel-Haus wird eine Abteilung des neu gegründeten "Händel-Zentrums".
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1984
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Anläßlich 300. Geburtstages des Komponisten 1985 wird das Museum durch Einbeziehung
historischer Nachbargebäude erweitert.
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1992
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Nach Auflösung des "Händel-Zentrums" wird das Händel-Haus wieder zum Zentrum der hallischen
Händel-Renaissance.
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