SONDERAUSSTELLUNGEN IM HÄNDEL-HAUS

„Den Stein der Weisen spieg'le ich in die Welt“ – Der Komponist Hans Stieber (1886–1969)

Sonderausstellung zu seinem 125. Geburtstag vom 1. Oktober 2011 bis 31. Januar 2012 · Schatzkammer
Eröffnung: 30. September 2011, 17 Uhr · Kammermusiksaal :: Kurator: Gert Richter


Stieber_Plakat_copy„Den Stein der Weisen spieg’le ich in die Welt.“, singt der Schalk in Hans Stiebers (1886 Naumburg–1969 Halle) Oper „Der Eulenspiegel“, die 1936 mit großem Erfolg in Leipzig uraufgeführt wurde.
Der produktive Komponist, dessen Gesamtwerk Heiteres wie Tragisches gleichermaßen beinhaltet, schien sich mit diesem Wahlspruch der Volksfigur zu identifi zieren. Tiefgründigkeit und musikalisches Können, aber auch Sinn für Humor sind seinem heute nahezu vergessenem spätromantisch orientierten Lebenswerk eigen.

Eine Sonderausstellung aus Anlass seines 125. Geburtstages widmet sich dem Dichterkomponisten, Dramatiker, Chorleiter, Dirigenten, Gründungsrektor der halleschen Hochschule für Musik und Theater sowie Chordirektor der halleschen Robert-Franz-Singakademie der Nachkriegszeit.





26. Februar bis 30. Dezember 2011 - Sonderausstellung: „Ich wünschte, die Menschen nicht nur zu unterhalten…“ Geselligkeiten im London Händels und Hogarths

Ausstellung zum Themenjahr „Geselligkeiten“ der Landesinitiative „Sachsen-Anhalt und das 18.  Jahrhundert“
Gefördert vom Land Sachsen-Anhalt sowie vom Freundes und Förderkreis des Händel-Hauses zu Halle e. V.

sonderausstellungGeorg Friedrich Händel leistete mit seiner Musik vielfältige Beiträge zur Geselligkeit in der Weltstadt London, wobei er sich persönlich in seinem arbeitsamen Schöpfertum eher von den zahlreichen „Events“ und Amusements seines bürgerlichen und aristokratischen Umfeldes fernhielt. Formen der Geselligkeit dienten im damaligen London nicht zuletzt der Information und Selbstfindung des weitgehend vom Hof emanzipierten Bürgertums und boten darüber hinaus allen Ständen Möglichkeiten zu ihrer Unterhaltung und sozialen Verständigung.

Die Sonderschau vermittelt mit satirischen Graphiken von und nach William Hogarth (1697–1764) und verschiedenen Leihgaben überraschende Einblicke in die Geselligkeitssphären der englischen Gesellschaft des 18. Jahrhunderts.



Wir danken den Leihgebern: Franckesche Stiftungen zu Halle, Studienzentrum August Hermann Francke, Archiv und Bibliothek / Deutsches Spielkartenmuseum Leinfelden-Echterdingen / Stiftung Moritzburg Halle / Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt.

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