SONDERAUSSTELLUNGEN IM HÄNDEL-HAUS

SCHATZKAMMER: Orlando furioso. Ariosts Dichtung und Händels Musik

Passend zum dramaturgischen Schwerpunkt der Händel-Festspiele 2010 „Orlando“ eröffnete mit Beginn der Händel-Festspiele 2010 eine neue Sonderausstellung in der Schatzkammer des Händel-Hauses. Die Ausstellung „Orlando furioso. Ariosts Dichtung und Händels Musik“ ist vom 3. Juni bis 29. August 2010 im Geburtshaus von Georg Friedrich Händel in Halle (Saale) zu sehen.

Die Schatzkammerausstellung zeigt neben sehr frühen Notendrucken und Textbüchern auch Graphiken, darunter ein Porträt von Ludovico Ariost nach Tizian und Illustrationen von Gustave Doré. In einem angrenzenden Raum kann sich der Besucher über die Rezeption von Händels „Orlando“ informieren. Es werden Exponate gezeigt, die neben einer Vielzahl von Aufführungen besonders die deutsche Erstaufführung zum Hallischen Händelfest 1922, die die Tradition der Händel-Festspiele in Halle begründete, und die Inszenierung am Opernhaus Halle 1993 dokumentieren. Damals sang Axel Köhler, seit Beginn der Spielzeit 2009/2010 Direktor der Oper Halle, die Titelpartie. Zu sehen ist u. a. das originale Ritterkostüm, das er in der damaligen und letzten Inszenierung von „Orlando“ in Halle (Saale) trug.
 
Schatzkammer

Laufzeit: 3. Juni bis 29. August 2010

SONDERAUSSTELLUNG: Menschenbilder bei Johann Mattheson

Eine Sonderausstellung widmet sich ab dem 24. April 2010 den "Menschenbildern bei Johann Mattheson". Im Geburtshaus des Komponisten Georg Friedrich Händel erhalten Besucher in zwei Ausstellungsräumen bis zum 30. Dezember 2010 interessante Informationen über eines der ältesten Musiklexika: der "Ehren-Pforte" von 1740 aus der Feder des Hamburger Musikers, Komponisten und Musikschriftstellers Johann Mattheson (1681-1764). Händels Zeitgenosse, Kollege und selbsternannter Freund setzte in seinem Buch "Grundlage einer Ehren-Pforte" fast 150 wichtigen Persönlichkeiten seiner Zeit ein literarisches Denkmal. Dieses wird in der neuen Sonderausstellung sogar als reales Miniaturbauwerk errichtet und dient als Verbindung zwischen den beiden Ausstellungsräumen. Besucher können so erstmals Johann Matthesons ‚Ehren-Pforte’ tatsächlich durchschreiten. Darüber erklingen an zwei Hörstationen Stücke von in der "Ehren-Pforte" porträtierten Musikern.
 
Ehrenpforte
 
Laufzeit: 24. April bis 30. Dezember 2010

Seite versenden Seite ausdrucken
G. F. <br/>HändelHÄNDEL-<br/>HausHÄNDEL-<br/>FestspieleHÄNDEL-<br/>Gesellschaft
Georg Friedrich Händel